Beschreibung
Cardas Audio Iridium Interconnect als flexibles RCA- und XLR-Kabel
Das Cardas Audio Iridium Interconnect ist ein hochwertiges analoges Verbindungskabel für die Signalübertragung zwischen Quellgeräten, Vorverstärkern, Vollverstärkern und Endstufen. Es ist wahlweise als unsymmetrisches RCA-Kabel oder als symmetrisches XLR-Kabel erhältlich und lässt sich dadurch an unterschiedliche HiFi-Systeme anpassen.
Als Nachfolger des erfolgreichen Cardas Microtwin bietet das Iridium Interconnect zu einem vergleichbaren Preis eine technische und klangliche Weiterentwicklung. Im Inneren arbeiten vier Leiterbündel aus einzeln lackierten Cardas-Kupferlitzen. Die Leiter werden nach den Größenverhältnissen des Goldenen Schnitts angeordnet und gegenläufig miteinander verseilt.
Klanglich steht das Cardas Audio Iridium Interconnect für eine warme, natürliche und langfristig angenehme Wiedergabe. Gegenüber älteren Cardas-Konstruktionen präsentiert sich der Bass nicht übermäßig üppig, sondern trocken, kontrolliert und klar konturiert. Eine flexible TPE-Ummantelung erleichtert die Verlegung auch bei beengten Platzverhältnissen.
Nachfolger des erfolgreichen Cardas Microtwin
Das Cardas Microtwin gehörte über viele Jahre zu den besonders erfolgreichen analogen Verbindungskabeln des amerikanischen Herstellers. Mit dem Cardas Audio Iridium Interconnect wurde sein grundlegendes Konzept weiterentwickelt.
Das Iridium übernimmt die Position des Microtwin innerhalb des Kabelprogramms, verwendet jedoch einen umfangreicheren Innenaufbau mit vier separat konstruierten Leiterbündeln.
Cardas verbindet damit die warme und körperhafte Musikalität früherer Kabelgenerationen mit einer kontrollierteren Tieftonwiedergabe. Die Wiedergabe soll natürlich und geschlossen bleiben, ohne durch einen übermäßig voluminösen Bass an Präzision zu verlieren.
Dadurch eignet sich das Iridium Interconnect als Einstieg in die aufwendigeren Technologien der Cardas-Cross-Serie.
Vier getrennte Innenleiterbündel
Im Inneren des Cardas Audio Iridium Interconnect befinden sich vier separate Leiterbündel.
Diese Konstruktion ermöglicht sowohl eine unsymmetrische RCA- als auch eine symmetrische XLR-Terminierung. Bei der XLR-Ausführung können die positiven und negativen Signalanteile innerhalb jedes Kanals über getrennte Leiterwege geführt werden.
Auch die RCA-Version profitiert vom vollständigen vieradrigen Innenaufbau. Die Leiter werden bei der Konfektionierung passend zu den unsymmetrischen Ein- und Ausgängen verbunden.
Die vier Bündel verlaufen nicht ungeordnet innerhalb der Außenhülle. Sie werden in einer festgelegten Geometrie gegeneinander verseilt und durch zusätzliche Materialien in ihren vorgesehenen Positionen gehalten.
Einzeln lackierte Cardas-Kupferlitzen
Jedes Leiterbündel des Cardas Audio Iridium Interconnect besteht aus zahlreichen feinen Kupferlitzen.
Die Einzellitzen werden separat mit einer isolierenden Lackschicht versehen. Dadurch bleiben sie innerhalb des Bündels kontrolliert voneinander getrennt und berühren sich nicht über die gesamte Kabellänge unkontrolliert.
Cardas kann die einzelnen Adern dadurch in genau definierten Positionen anordnen. Sie werden erst an den vorgesehenen Kontaktstellen der RCA- oder XLR-Stecker gemeinsam verbunden.
Die Einzellackierung arbeitet gemeinsam mit der Golden-Section-Geometrie und der gegenläufigen Verseilung als Bestandteil der vollständigen Leiterkonstruktion.
Golden Section als Grundlage der Leitergeometrie
Der Goldene Schnitt gehört zu den charakteristischen Entwicklungstechnologien von Cardas Audio. Beim Cardas Audio Iridium Interconnect werden die einzelnen Litzen in festgelegten Größenverhältnissen miteinander kombiniert.
Cardas verwendet damit nicht ausschließlich Adern mit identischem Durchmesser. Unterschiedliche Leitergrößen werden nach den Proportionen des Goldenen Schnitts angeordnet.
Diese Abstufung soll verhindern, dass sich mechanische und elektrische Resonanzeffekte an denselben Stellen konzentrieren. Die verschiedenen Litzen besitzen voneinander abweichende Eigenschaften und ergänzen sich innerhalb des gesamten Leiterbündels.
Golden Section betrifft damit nicht nur das Material, sondern insbesondere die Dimensionierung und Positionierung der einzelnen Leiterbestandteile.
Gegenläufig verseilte Leiterbündel
Die vier Innenleiterbündel des Cardas Audio Iridium Interconnect werden gegenläufig miteinander verseilt.
Bei dieser Konstruktion verlaufen verschiedene Leiterlagen beziehungsweise Gruppen in entgegengesetzten Drehrichtungen. Dadurch lassen sich mechanische Spannungen und elektromagnetische Wechselwirkungen kontrollierter innerhalb des Kabels verteilen.
Die festgelegte Verseilung sorgt außerdem dafür, dass die Abstände zwischen den Leiterbündeln über die gesamte Kabellänge möglichst gleichmäßig bleiben.
Gemeinsam mit dem kohlenstoffimprägnierten PFA-Band wird die Leitergeometrie stabilisiert, ohne das Kabel unnötig steif zu machen.
Kohlenstoffimprägniertes PFA-Band
Zur Positionierung der Leiter verwendet das Cardas Audio Iridium Interconnect ein mit Kohlenstoff imprägniertes PFA-Band.
Das Band umschließt die gegenläufig verseilten Leiterbündel und hält den Innenaufbau in seiner vorgesehenen Form. Dadurch sollen sich die Leiter bei normaler Bewegung und Verlegung nicht unkontrolliert gegeneinander verschieben.
PFA besitzt stabile elektrische und mechanische Eigenschaften und eignet sich für die Isolation hochwertiger Audiokabel.
Die Kohlenstoffimprägnierung ergänzt die kontrollierte Ableitung elektrostatischer Einflüsse innerhalb der Kabelkonstruktion. Das Band arbeitet dabei mit der äußeren Spiralschirmung und der TPE-Ummantelung zusammen.
Spiralförmige zusätzliche Schirmung
Eine spiralförmig aufgebaute Schirmung schützt das Cardas Audio Iridium Interconnect zusätzlich gegen äußere elektromagnetische und hochfrequente Einflüsse.
Analoge Verbindungskabel verlaufen in einem HiFi-Rack häufig in der Nähe von Netzteilen, Stromleitungen, Computern und digitalen Komponenten. Eine kontrollierte Schirmung hilft dabei, störende Einstreuungen vom empfindlichen Musiksignal fernzuhalten.
Der Spiralaufbau bietet Schutz, ohne das Kabel so stark zu versteifen wie eine besonders massive Schirmkonstruktion. Dadurch bleibt das Iridium Interconnect flexibel und leicht verlegbar.
Eine sorgfältige Installation ist dennoch sinnvoll. Signal- und Stromkabel sollten möglichst nicht über längere Strecken unmittelbar parallel verlaufen.
Flexible TPE-Ummantelung
Den äußeren Abschluss des Cardas Audio Iridium Interconnect bildet eine flexible Ummantelung aus thermoplastischem Elastomer, kurz TPE.
Das Material schützt die empfindliche Innenkonstruktion und ermöglicht zugleich eine praxisgerechte Verlegung. Das Kabel lässt sich mit weichen Bögen hinter Racks, Vorverstärkern und Quellgeräten führen.
Die hohe Flexibilität reduziert den seitlichen Zug auf RCA- und XLR-Buchsen. Dies ist besonders bei kompakten Digital-Analog-Wandlern, Phonovorstufen und leichten Quellgeräten von Vorteil.
Unmittelbar hinter den Steckern sollte das Kabel dennoch nicht geknickt werden. Ein großzügiger Biegeradius schützt die Leitergeometrie und die Zugentlastung.
Warmer und natürlicher Klangcharakter
Das Cardas Audio Iridium Interconnect folgt der natürlichen und leicht warmen Grundausrichtung der Cardas-Cross-Serie.
Stimmen erhalten glaubwürdige Klangfarben und eine angenehme Körperhaftigkeit. Akustische Instrumente werden geschlossen dargestellt, ohne einzelne Obertöne künstlich hervorzuheben.
Die warme Abstimmung kann besonders gut mit Elektronik harmonieren, die sehr neutral, direkt oder analytisch spielt. Das Kabel soll der Wiedergabe zusätzliche Natürlichkeit verleihen, ohne feine Informationen vollständig zurückzunehmen.
Wie deutlich sich der Charakter zeigt, hängt von den angeschlossenen Komponenten und dem bisher verwendeten Verbindungskabel ab.
Trockener und kontrollierter Bass
Im Tiefton unterscheidet sich das Cardas Audio Iridium Interconnect von einigen älteren Cardas-Konstruktionen.
Der Bass wird nicht übermäßig üppig oder voluminös dargestellt. Stattdessen wirkt er trocken, präzise und gut konturiert.
Basslinien lassen sich klarer voneinander unterscheiden, während schnelle Impulse kontrolliert beginnen und ausklingen. Das musikalische Fundament behält dennoch ausreichend Substanz und Wärme.
Diese Verbindung aus körperhafter Tonalität und kontrolliertem Bass macht das Iridium Interconnect vielseitiger mit unterschiedlichen Verstärkern und Lautsprechern kombinierbar.
Angenehm eingebundener Hochton
Der Hochton des Cardas Audio Iridium Interconnect fügt sich geschmeidig in das gesamte Klangbild ein.
Feine Informationen, Becken und räumliche Reflexionen bleiben nachvollziehbar, ohne durch eine künstliche Helligkeit hervorgehoben zu werden.
Das Kabel richtet sich damit an Hörer, die eine natürliche und langfristig angenehme Wiedergabe bevorzugen. Auch weniger perfekt produzierte Aufnahmen sollen musikalisch geschlossen bleiben.
Die angenehme Hochtondarstellung wird mit einer guten Detailauflösung und einer stabilen räumlichen Abbildung verbunden.
Unsymmetrische RCA-Ausführung
Das Cardas Audio Iridium Interconnect ist als unsymmetrisches RCA-Kabel erhältlich.
Diese Variante eignet sich für die weitverbreiteten Cinchanschlüsse zahlreicher CD-Player, Streamer, Digital-Analog-Wandler, Phonovorstufen, Vollverstärker und weiterer Audiokomponenten.
Bei einer unsymmetrischen Verbindung werden Signal und Bezugspotenzial über die entsprechenden Kontakte des RCA-Steckers geführt. Die vier Innenleiter werden passend zu dieser Anschlussart miteinander verbunden.
Vor der Bestellung sollte geprüft werden, ob beide Geräte über analoge RCA-Ein- beziehungsweise -Ausgänge verfügen. Digitale koaxiale RCA-Buchsen sind trotz ihrer ähnlichen Form nicht für diese analoge Verbindung vorgesehen.
Cardas-GRMO-RCA-Stecker
Für die RCA-Ausführung verwendet das Cardas Audio Iridium Interconnect hochwertige Cardas-GRMO-Stecker.
Die Stecker stammen ebenso wie das Kabel aus den USA und werden passend zur Iridium-Konstruktion von Hand terminiert.
GRMO-Stecker stellen eine stabile Verbindung zu kompatiblen Cinchbuchsen her. Sie sollten gerade eingesetzt und entfernt werden, damit die Buchsen und die innere Kontaktierung nicht seitlich belastet werden.
Durch die flexible TPE-Ummantelung lässt sich das Kabel spannungsarm zu den jeweiligen RCA-Anschlüssen führen.
Symmetrische XLR-Ausführung
Alternativ ist das Cardas Audio Iridium Interconnect als symmetrisches XLR-Kabel erhältlich.
Bei dieser Konfiguration werden positiver und negativer Signalanteil innerhalb jedes Kanals getrennt übertragen. Die Abschirmung beziehungsweise Masse erhält eine eigene Verbindung.
Eine symmetrische Übertragung kann insbesondere bei längeren Kabelwegen und in störungsreichen Umgebungen Vorteile bieten. Voraussetzung ist, dass beide angeschlossenen Geräte tatsächlich geeignete symmetrische Ein- und Ausgänge besitzen.
Ein XLR-Anschluss allein garantiert nicht, dass die interne Schaltung einer Komponente vollständig symmetrisch aufgebaut ist. Die technische Ausführung hängt vom jeweiligen Gerät ab.
Neutrik-XLR-Stecker
Das Cardas Audio Iridium Interconnect wird in der symmetrischen Ausführung mit hochwertigen XLR-Steckern von Neutrik konfektioniert.
Neutrik-Stecker besitzen eine robuste mechanische Konstruktion und eine Verriegelung, die ein unbeabsichtigtes Lösen der Verbindung verhindert.
Zum Entfernen muss die Entriegelung an der Buchse beziehungsweise am Stecker betätigt werden. Das Kabel darf nicht durch Ziehen an der TPE-Ummantelung gelöst werden.
Die Neutrik-Anschlüsse ergänzen die flexible Konstruktion des Iridium Interconnect und eignen sich für den regelmäßigen sowie langfristigen Einsatz in hochwertigen HiFi-Anlagen.
Einsatz zwischen unterschiedlichen Audiokomponenten
Das Cardas Audio Iridium Interconnect kann verschiedene analoge Komponenten miteinander verbinden:
• CD- und SACD-Player
• Netzwerk-Streamer
• Digital-Analog-Wandler
• Phonovorstufen
• Vorverstärker und Endstufen
• Vollverstärker
• Bandmaschinen und weitere analoge Quellgeräte
Entscheidend ist, dass die gewählten Anschlüsse analoge Hochpegelsignale führen und miteinander kompatibel sind.
Für die empfindliche Verbindung zwischen Tonarm und Phonovorstufe bietet Cardas eine speziell konfigurierte Phonovariante an.
Handgefertigte Terminierung in Bandon
Das Cardas Audio Iridium Interconnect wird von Hand am Cardas-Firmensitz in Bandon im US-Bundesstaat Oregon terminiert.
Kabel, RCA-Stecker und die vollständige Konfektionierung stammen aus den USA. Bei der Fertigung wird die Leiterstruktur passend zur gewünschten RCA- oder XLR-Ausführung angeschlossen.
Die manuelle Terminierung ermöglicht eine genaue Kontrolle der feinen, einzeln lackierten Leiter und der Schirmungsverbindungen.
Die gewünschte Anschlussart und Kabellänge müssen vor der Fertigung eindeutig festgelegt werden.
Individuelle Längen in Schritten von 0,5 Metern
Das Cardas Audio Iridium Interconnect ist in verschiedenen Längen erhältlich. Jeder weitere halbe Meter, entsprechend 0,5 Meter, kann gegen Aufpreis bestellt werden.
Die benötigte Länge sollte anhand des tatsächlichen Kabelwegs zwischen den beiden Komponenten bestimmt werden. Racktiefe, Position der Anschlüsse und ausreichend große Biegeradien sind zu berücksichtigen.
Ein zu kurzes Kabel kann Zug auf die Gerätebuchsen ausüben. Eine unnötig lange Ausführung führt dagegen zu größeren Kabelschlaufen und erschwert eine saubere Installation.
Dank der flexiblen TPE-Ummantelung lässt sich das Iridium Interconnect auch bei begrenztem Platz kontrolliert verlegen.
Cardas Audio Iridium Interconnect bei Schüring High End
Das Cardas Audio Iridium Interconnect verbindet vier gegenläufig verseilte Leiterbündel mit einzeln lackierten Kupferlitzen, Golden-Section-Geometrie und einer flexiblen TPE-Ummantelung. Seine warme, natürliche Tonalität und der trockene, kontrollierte Bass machen es zu einer vielseitigen Verbindung für hochwertige HiFi-Systeme.
Bei Schüring High End in Reinbek, östlich von Hamburg, beraten wir Sie zur passenden Kabellänge und zur Wahl zwischen unsymmetrischer RCA- und symmetrischer XLR-Ausführung. Das Kabel wird wahlweise mit Cardas-GRMO-RCA- oder Neutrik-XLR-Steckern gefertigt.
Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Hörtermin oder lassen Sie sich individuell beraten. Sie erreichen uns telefonisch unter 040 71097635 oder per E-Mail an mail@schuering-highend.de.

