Beschreibung
dCS Audio Varese CD/SACD Transport für die native Wiedergabe Ihrer Disc-Sammlung
Der dCS Audio Varese CD/SACD Transport erweitert das Varèse Music System um eine speziell entwickelte Quelle für Red-Book-CDs und Super Audio CDs. Er richtet sich an Musikliebhaber, die ihre vorhandene Disc-Sammlung nicht nur bewahren, sondern unter den bestmöglichen technischen Voraussetzungen erleben möchten. Viele besondere Aufnahmen, alternative Masterings und limitierte Editionen sind weiterhin ausschließlich auf CD oder SACD erhältlich und verdienen eine Wiedergabelösung auf dem Niveau des übrigen Varèse Systems.
Der dCS Audio Varese CD/SACD Transport liest CDs in ihrem nativen PCM-Format mit 44,1 kHz und SACDs als natives DSD aus. Die gewonnenen Audiodaten werden bitgenau über die eigens entwickelte ACTUS-Schnittstelle an den Varèse Core weitergeleitet. Eine interne Hochrechnung oder Formatkonvertierung findet bewusst nicht statt. Dadurch konzentriert sich der Transport vollständig auf seine eigentliche Aufgabe: die präzise, störungsarme und zeitlich kontrollierte Auslesung physischer Tonträger.
CD- und SACD-Wiedergabe auf Referenzniveau
dCS entwickelt seit dem Jahr 2000 hochwertige CD- und SACD-Laufwerke. Beginnend mit dem Verdi entstanden über mehrere Produktgenerationen spezialisierte Transports, deren Konstruktion konsequent auf eine zuverlässige Datenauslesung, eine geringe mechanische Beeinflussung und eine präzise Taktung ausgerichtet wurde.
Der dCS Audio Varese CD/SACD Transport führt diese Erfahrung innerhalb einer vollständig neuen Systemplattform weiter. Das Laufwerk wurde nicht lediglich an die Gestaltung der Varèse-Serie angepasst. Chassis, Mechanismusmontage, Stromversorgung, Taktung, interne Signalführung und Systemverbindung wurden umfassend neu konzipiert.
Das Ergebnis ist der bislang leiseste und vibrationsärmste Transport von dCS. Diese Eigenschaften sind insbesondere bei der SACD-Wiedergabe relevant, da Super Audio CDs mit einer höheren Drehzahl als klassische CDs ausgelesen werden. Je kontrollierter der Mechanismus arbeitet, desto geringer fallen mechanische Geräusche und unerwünschte Schwingungen während der Wiedergabe aus.
Bitgenaue Datenauslesung mit bewährtem D&M-Mechanismus
Im dCS Audio Varese CD/SACD Transport arbeitet ein hochwertiger Sound United D&M-Mechanismus. Dieses Laufwerk kommt ebenfalls in den aktuellen Rossini- und Vivaldi-Transportmodellen zum Einsatz und wurde aufgrund seiner stabilen Konstruktion sowie seiner Fähigkeit zur bitgenauen Datenauslesung ausgewählt.
Der Mechanismus liest sämtliche auf einer Disc gespeicherten Audiodaten vollständig aus und stellt sie dem Transport ohne beabsichtigte Veränderung zur Verfügung. Dabei werden CDs als PCM mit 44,1 kHz und SACDs unmittelbar als DSD verarbeitet.
Eine weitere wichtige Eigenschaft des Laufwerks ist die Möglichkeit, seinen Betrieb auf eine externe Taktreferenz abzustimmen. Der dCS Audio Varese CD/SACD Transport verwendet deshalb nicht ausschließlich die im Mechanismus integrierte Standardtaktung, sondern kontrolliert diesen über eigene, besonders präzise VCXO-Schaltungen. Dies reduziert zeitliche Schwankungen bereits an einer frühen Stelle der digitalen Signalkette.
Neue Laufwerksmontage für minimale Vibrationen
Die Qualität eines Disc-Transports wird nicht allein durch den eingesetzten Mechanismus bestimmt. Ebenso entscheidend ist die Art, wie das Laufwerk im Gehäuse befestigt wird. dCS untersuchte während der Entwicklung unterschiedliche Montagekonzepte, Dämpfungsmaterialien und elastische Buchsen und verglich deren Vibrationsverhalten durch umfangreiche Messungen.
Als wirkungsvollste Lösung erwies sich eine direkte Verbindung mit einer besonders massiven Gehäusestruktur. Der Mechanismus des dCS Audio Varese CD/SACD Transport wird deshalb ohne elastische Zwischenbuchsen an zwei tragenden Aluminiumpfeilern montiert. Diese Pfeiler sind unmittelbar aus dem massiven oberen Chassisteil herausgearbeitet.
Die direkte Verbindung sorgt für eine exakt definierte Position des Laufwerks und kontrolliert die beim Drehen der Disc entstehende mechanische Energie. Gleichzeitig lässt sich die Schublade präzise zur Front ausrichten und schließt bündig mit der Gerätefassade ab.
Diese Konstruktion bewährte sich auch bei Tests mit absichtlich unausgewuchteten Discs. Zusammen mit dem laufruhigen D&M-Mechanismus trägt sie dazu bei, dass der Transport weniger mechanische Geräusche und Vibrationen erzeugt als sämtliche vorherigen dCS-Laufwerke.
Massives Aluminiumchassis aus zwei Hauptkomponenten
Das Gehäuse des dCS Audio Varese CD/SACD Transport besteht im Wesentlichen aus zwei aufwendig gefrästen Aluminiumteilen. Die erste Einheit bildet Deckplatte, Front und Seiten des Gerätes. Sie wird aus einem einzigen durchgehenden Aluminiumblock gefertigt und nimmt zugleich den Disc-Mechanismus auf.
Der zweite massive Gehäuseteil bildet Boden und Rückwand und trägt die elektronischen Schaltungen. Zusätzliche Verkleidungsplatten an Front, Rückseite und Unterseite vervollständigen die charakteristische Formensprache der Varèse-Serie.
Da die tragenden Gehäusebereiche ohne zahlreiche verschraubte Einzelplatten auskommen, entsteht eine besonders stabile mechanische Struktur. Zwischen den relevanten Chassisteilen kommt außerdem eine kontrollierte Mehrschichtdämpfung zum Einsatz. Sie reduziert die Weiterleitung unerwünschter Schwingungen, ohne die definierte direkte Montage des Laufwerks zu beeinträchtigen.
Auch die elektromagnetische Abschirmung wurde bereits bei der Konstruktion berücksichtigt. Befestigungsöffnungen und Schraubenpositionen sind so angeordnet, dass relevante elektromagnetische Frequenzen möglichst weder aus dem Gerät austreten noch von außen eindringen. Selbst die Schrauben werden nach einer speziellen Varèse-Spezifikation gefertigt.
Native Ausgabe ohne unnötige Signalbearbeitung
Der dCS Audio Varese CD/SACD Transport gibt die ausgelesenen Musikdaten grundsätzlich im ursprünglichen Format der jeweiligen Disc aus. Eine CD verlässt den Transport als PCM mit 44,1 kHz, während eine SACD als nativer DSD-Datenstrom übertragen wird.
Auf Upsampling, digitale Filterung oder eine Konvertierung zwischen PCM und DSD wird innerhalb des Laufwerks verzichtet. Solche Verarbeitungsschritte übernimmt bei Bedarf der Varèse Core. Diese klare Aufgabenverteilung ist ein wesentlicher Bestandteil der gesamten Systemarchitektur.
Der Transport konzentriert sich ausschließlich auf die kontrollierte Auslesung und Übertragung. Der Core verarbeitet anschließend die digitalen Daten und führt unter anderem Oversampling, Filterung, Noise Shaping und gewählte Formatkonvertierungen durch. Die separat erhältlichen Varèse Mono DACs übernehmen schließlich die eigentliche Digital-Analog-Wandlung.
Durch diese Spezialisierung befinden sich im Transport keine zusätzlichen Signalstufen, die für seine primäre Aufgabe nicht erforderlich sind.
ACTUS-Verbindung für Audio, Steuerung und Clock
Der dCS Audio Varese CD/SACD Transport besitzt keine konventionellen AES-, S/PDIF- oder Wordclock-Anschlüsse. Stattdessen erfolgt die gesamte Kommunikation mit dem Varèse Core über eine einzige ACTUS-Verbindung.
ACTUS überträgt native Audiodaten, Steuerungsinformationen und Tomix-Taktsignale über ein gemeinsames Kabel. Der Transport kann mit jedem freien ACTUS-Port des Core verbunden werden, ausgenommen dem fest zugeordneten Anschluss für den optionalen Varèse Master Clock.
Im Vergleich zu früheren mehrteiligen dCS-Systemen reduziert sich der Verkabelungsaufwand erheblich. Für eine vollständige Verbindung eines klassischen Transports mit einem DAC können mehrere AES-Kabel, eine separate Steuerleitung und ein zusätzliches Clock-Kabel erforderlich sein. Beim Varèse Transport übernimmt eine einzige ACTUS-Verbindung sämtliche Aufgaben.
Die Audiodaten werden asynchron und fehlerkorrigiert übertragen. Gleichzeitig erkennt der Core die angeschlossene Komponente automatisch und bindet sie ohne komplexe manuelle Konfiguration in das System ein.
Tomix-Synchronisation mit zwei präzisen VCXO-Schaltungen
Für die interne Taktung verwendet der dCS Audio Varese CD/SACD Transport zwei spannungsgesteuerte Quarzoszillatoren. Ein VCXO mit 22,5792 MHz synchronisiert die Ausgabe der Audiodaten. Ein zweiter VCXO mit 27 MHz steuert die internen Arbeitsabläufe des Laufwerksmechanismus.
Der 27-MHz-Oszillator wird mit dem 22,5792-MHz-VCXO synchronisiert. Dieser wiederum erhält über ACTUS die Tomix-Taktreferenz des Varèse Systems. Ist ein Varèse Master Clock angeschlossen, stellt er die zentrale Referenz bereit. Ohne die separate Clock übernimmt der Varèse Core automatisch diese Aufgabe.
Das System benötigt keine manuelle Auswahl unterschiedlicher Synchronisationsmodi. Der Transport erkennt die verfügbare Referenz und stimmt seine Taktung selbstständig darauf ab.
Die kombinierte Steuerung von Mechanismus und Audiodatenausgabe reduziert intrinsischen Jitter. Gleichzeitig bleiben der dCS Audio Varese CD/SACD Transport, der Core und die Mono DACs innerhalb einer gemeinsamen zeitlichen Struktur miteinander verbunden.
Zentralisierte Elektronik mit kurzen Signalwegen
Die meisten elektronischen Schaltungen des Transports befinden sich auf einer einzigen Hauptplatine. Lediglich der ACTUS-Anschluss und die LED der Gerätefront sind auf separaten kleineren Platinen untergebracht.
Der zentrale Aufbau reduziert die Anzahl interner Übergänge und vermeidet unnötige Kabelverbindungen zwischen mehreren Boards. Die Hauptplatine wird auf Abstandshaltern montiert, die unmittelbar aus demselben Aluminiumblock wie Boden und Rückwand herausgearbeitet werden. Dadurch befindet sie sich stets in einer exakt definierten Höhe über der Massefläche des Chassis.
Ein i.MX-8-Prozessor übernimmt die Kodierung und Dekodierung der ACTUS-Signale. Anschließend werden die Daten an ein FPGA weitergeleitet, das die zentralen Funktionen des Laufwerks steuert. Diese klare Aufgabenverteilung ermöglicht eine kontrollierte Verarbeitung der Audio-, Bedien- und Taktinformationen.
Synchronisierte Stromversorgung für störungsarmen Betrieb
Die Stromversorgung des dCS Audio Varese CD/SACD Transport basiert auf zwei AC/DC-Schaltnetzteilmodulen. Deren interne Regler arbeiten synchron zur Haupttaktung des Gerätes.
Bei konventionellen Schaltreglern können Störsignale entstehen, die in keinem festen zeitlichen Verhältnis zum Audiosignal stehen. Die gezielte Synchronisation verhindert solche asynchronen Einflüsse und bindet die Stromversorgung in die kontrollierte Taktstruktur des Transports ein.
Mechanismus, Prozessoren, FPGA und Taktschaltungen erhalten dadurch eine stabile Energiegrundlage. Zusammen mit dem elektromagnetisch geschlossenen Aluminiumgehäuse und den kurzen internen Signalwegen schafft das Netzteilkonzept geeignete Bedingungen für eine zuverlässige und störungsarme Datenausgabe.
Komfortable Steuerung innerhalb des Varèse Music Systems
Die Bedienung des dCS Audio Varese CD/SACD Transport erfolgt vollständig über die vorhandenen Steuerungselemente des Varèse Systems. Dafür stehen das Varèse User Interface, die Varèse Remote Control und die Mosaic ACTUS App zur Verfügung.
Wiedergabe, Pause, Stopp, Titelsprung sowie das Öffnen und Schließen der Disc-Schublade können bequem vom Hörplatz aus gesteuert werden. Der Transport benötigt deshalb keine zusätzlichen Bedienelemente auf seiner Front.
Das User Interface zeigt den Wiedergabestatus und die verfügbaren Titel übersichtlich an. Die Varèse Remote Control stellt die wichtigsten Laufwerksfunktionen unmittelbar bereit, während Mosaic ACTUS die Disc-Wiedergabe in dieselbe Bedienoberfläche integriert, die auch für Streaming, lokale Musikbibliotheken und Systemeinstellungen verwendet wird.
Der dCS Audio Varese CD/SACD Transport verhält sich somit nicht wie eine externe Ergänzung, sondern wie ein vollständig eingebundener Bestandteil der Varèse-Plattform.
Erhalt besonderer CD- und SACD-Veröffentlichungen
Streaming bietet heute einen umfangreichen Zugang zu Musik, ersetzt jedoch nicht jede physische Veröffentlichung. Bestimmte Masterings, japanische Editionen, limitierte Boxsets, Hybrid-SACDs und längst vergriffene Aufnahmen sind digital entweder nicht verfügbar oder nur in einer anderen Fassung abrufbar.
Der dCS Audio Varese CD/SACD Transport ermöglicht es, diese Veröffentlichungen in ihrem ursprünglichen Format zu nutzen. Gerade SACDs profitieren von der nativen DSD-Ausgabe, während sorgfältig produzierte CDs ihre individuellen klanglichen Eigenschaften ohne vorgeschaltete Formatwandlung behalten.
Die aufwendige Mechanik und präzise Taktung dienen dabei nicht einer künstlichen Veränderung des gespeicherten Signals. Ihr Ziel besteht darin, die auf der Disc vorhandenen musikalischen, dynamischen und räumlichen Informationen vollständig und unter möglichst kontrollierten Bedingungen an das Varèse-System weiterzugeben.
dCS Audio Varese CD/SACD Transport bei Schüring High End
Der dCS Audio Varese CD/SACD Transport ist die passende Erweiterung für ein Varèse Music System, wenn CDs und SACDs weiterhin einen wichtigen Teil der persönlichen Musiksammlung bilden. Seine native Datenausgabe, die bitgenaue Auslesung, das vibrationsarme Aluminiumchassis und die präzise Tomix-Synchronisation integrieren physische Tonträger konsequent in die digitale Referenzplattform von dCS.
Bei Schüring High End in Reinbek, östlich von Hamburg, beraten wir Sie persönlich zur Einbindung des dCS Audio Varese CD/SACD Transport in Ihr bestehendes oder geplantes Varèse-System. Dabei berücksichtigen wir das Zusammenspiel mit dem Varèse Core, den Mono DACs und dem optionalen Master Clock ebenso wie die geeignete Aufstellung und vollständige Systemkonfiguration.
Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Hörtermin telefonisch unter 040 71097635 oder per E-Mail an mail@schuering-highend.de.










