Beschreibung
Cardas Audio Iridium Phono für eine natürliche analoge Signalübertragung
Das Cardas Audio Iridium Phono ist ein hochwertiges Phonokabel für die empfindliche Verbindung zwischen Plattenspieler beziehungsweise Tonarm und Phonovorstufe. Es basiert auf dem Iridium Interconnect und wurde speziell für die besonderen Anforderungen sehr kleiner Tonabnehmersignale konfiguriert. Dabei verbindet es eine aufwendige Leiterkonstruktion mit hoher Flexibilität und einer warmen, natürlichen Klangabstimmung.
Als Nachfolger des erfolgreichen Cardas Microtwin bietet das Iridium zu einem vergleichbaren Preis eine technische und klangliche Weiterentwicklung. Das Kabel übernimmt bewährte Konstruktionsmerkmale aus der Cardas Cross-Serie und kombiniert sie mit einer kontrollierteren Tieftonwiedergabe. Im Vergleich zu älteren Cardas-Konstruktionen wirkt der Bass weniger üppig, dafür trockener, strukturierter und präziser.
Das Cardas Audio Iridium Phono ist mit einem geraden DIN-Stecker für kompatible Tonarme oder beidseitig mit RCA-Steckern erhältlich. Optional kann die Verbindung gegen Aufpreis mit Cardas CG XLR konfektioniert werden. Damit lässt sich das Phonokabel gezielt an den vorhandenen Plattenspieler und den Eingang der Phonovorstufe anpassen.
Nachfolger des Cardas Microtwin
Das Cardas Microtwin gehörte über viele Jahre zu den besonders erfolgreichen Kabeln des amerikanischen Herstellers. Mit dem Iridium wurde dieses Konzept nicht einfach fortgeführt, sondern konstruktiv und klanglich weiterentwickelt.
Das Cardas Audio Iridium Phono positioniert sich als zugänglicher Einstieg in die aufwendigeren Kabeltechnologien des Herstellers. Es verwendet eine komplexere Leiteranordnung und übernimmt wesentliche Konstruktionsprinzipien der Cross-Serie. Dadurch verbindet es die geschmeidige, musikalische Wiedergabe klassischer Cardas-Kabel mit einer präziseren Kontrolle und einer klareren Darstellung einzelner Klangereignisse.
Gerade in einer Phonoverbindung ist diese Balance wichtig. Die sehr niedrigen Ausgangsspannungen eines Tonabnehmers reagieren besonders empfindlich auf Einstreuungen, ungünstige Kontaktstellen und konstruktive Schwächen innerhalb des Kabels. Eine sorgfältige Leiterführung und wirkungsvolle Schirmung bilden daher die Grundlage für eine störungsarme Übertragung.
Vier gegenläufig verseilte Innenleiterbündel
Im Inneren des Cardas Audio Iridium Phono arbeiten vier separate Leiterbündel. Jedes Bündel besteht aus einzeln lackierten Kupferlitzen, deren Durchmesser und Anordnung nach den Prinzipien des Goldenen Schnitts abgestimmt sind.
Die einzelnen Litzen werden innerhalb der Leiterbündel sorgfältig angeordnet und gegeneinander isoliert. Durch die Lackierung kann jede Litze kontrolliert innerhalb des Gesamtaufbaus geführt werden. Das reduziert unkontrollierte elektrische Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Leitern und unterstützt eine gleichmäßige Signalübertragung.
Die vier Innenleiterbündel sind gegenläufig miteinander verseilt. Diese Konstruktion hilft dabei, elektromagnetische Einflüsse zu reduzieren und die geometrische Stabilität des Kabelaufbaus zu erhalten. Für die Phonovariante wird ein einzelnes Iridium Interconnect in symmetrischer Belegung verwendet.
Diese symmetrische interne Signalführung ist für Tonabnehmer besonders sinnvoll, da deren Generator das Signal grundsätzlich ohne direkten Massebezug erzeugt. Welche Vorteile sich daraus vollständig nutzen lassen, hängt von den Anschlüssen und der Schaltung der verwendeten Phonovorstufe ab.
Cardas-Kupfer für empfindliche Phonosignale
Cardas Audio legt großen Wert auf die Qualität und Verarbeitung des verwendeten Kupfers. Beim Cardas Audio Iridium Phono kommen Leiter zum Einsatz, die auf eine gleichmäßige und möglichst störungsarme Übertragung kleiner analoger Signale ausgelegt sind.
Da ein MM- oder MC-Tonabnehmer nur eine sehr geringe Ausgangsspannung erzeugt, wird das Signal anschließend in der Phonovorstufe erheblich verstärkt. Störungen, die bereits zwischen Tonabnehmer und Phonoeingang entstehen, können deshalb ebenfalls deutlich hörbar verstärkt werden.
Der sorgfältige Leiteraufbau des Iridium Phono soll die feinen Informationen der Abtastung bewahren. Dazu gehören nicht nur deutlich wahrnehmbare Stimmen und Instrumente, sondern auch leise Rauminformationen, Ausklangphasen und kleine dynamische Abstufungen. Das Kabel ist daher nicht auf spektakuläre Effekte, sondern auf eine geschlossene und langfristig angenehme Musikwiedergabe abgestimmt.
Golden Section und Crossfield-Konstruktion
Der Goldene Schnitt gehört zu den grundlegenden Konstruktionsprinzipien von Cardas Audio. Unterschiedlich dimensionierte Leiter und Litzen werden in definierten Größenverhältnissen kombiniert. Dadurch sollen mechanische und elektrische Resonanzen nicht an denselben Stellen gebündelt werden.
Beim Cardas Audio Iridium Phono wird dieses Prinzip mit der Crossfield-Konstruktion verbunden. Die Leiter werden so angeordnet, dass sich elektromagnetische Felder möglichst kontrolliert verhalten und störende Wechselwirkungen innerhalb des Kabels reduziert werden.
Diese Konstruktion beeinflusst sowohl die elektrische Arbeitsweise als auch die mechanische Struktur des Kabels. Die gegenläufige Verlitzung stabilisiert die Leiteranordnung, ohne das Kabel unnötig steif zu machen. Das ist besonders bei Plattenspielern von Vorteil, da schwere oder unflexible Kabel mechanischen Zug auf den Tonarmanschluss ausüben können.
Mehrstufige Schirmung gegen äußere Störeinflüsse
Ein Phonokabel verläuft häufig in unmittelbarer Nähe zu Netzteilen, Verstärkern, Stromkabeln und digitalen Komponenten. Eine wirkungsvolle Schirmung ist deshalb entscheidend, um Brummen und hochfrequente Einstreuungen möglichst gering zu halten.
Zur Positionierung und Stabilisierung der Innenleiter verwendet Cardas ein mit Kohlenstoff imprägniertes PFA-Band. Ergänzend kommt eine spiralförmig aufgebaute Schirmung zum Einsatz. Beide Elemente sind in den Gesamtkabelaufbau integriert und schützen die empfindlichen Signalleiter vor äußeren Einflüssen.
Die Schirmung ersetzt dennoch keine sorgfältige Installation. Das Cardas Audio Iridium Phono sollte möglichst mit Abstand zu Netzleitungen, Steckernetzteilen und Transformatoren verlegt werden. Bei Plattenspielern mit separatem Masseanschluss muss außerdem auf eine korrekte Erdungsverbindung zwischen Laufwerk beziehungsweise Tonarm und Phonovorstufe geachtet werden.
Flexible TPE-Ummantelung für eine einfache Verlegung
Die Außenhülle besteht aus flexiblem TPE. Dieses Material macht das Kabel beweglich und erleichtert die Installation hinter Plattenspielern, Racks und Phonovorstufen.
Die hohe Flexibilität ist nicht nur praktisch, sondern auch für den mechanisch empfindlichen Tonarmanschluss relevant. Das Kabel lässt sich mit einem weichen Bogen verlegen und übt bei richtiger Installation nur geringen Zug auf Buchsen und Stecker aus.
Gerade bei einem geraden DIN-Anschluss sollte ausreichend Platz hinter oder unter dem Tonarm vorhanden sein. Vor der Auswahl der Konfektionierung empfiehlt es sich daher, die Anschlussrichtung und die verfügbare Einbauhöhe am Plattenspieler zu prüfen.
Klangcharakter mit Wärme und kontrolliertem Bass
Klanglich ist das Cardas Audio Iridium Phono warm, natürlich und ausgewogen abgestimmt. Stimmen und akustische Instrumente erhalten eine körperhafte Darstellung, ohne dass Details in den Hintergrund treten.
Der Bassbereich unterscheidet sich bewusst von manchen älteren Cardas-Konstruktionen. Statt einer besonders üppigen oder voluminösen Wiedergabe bietet das Iridium einen trockeneren und kontrollierteren Tiefton. Dadurch bleibt die musikalische Grundlage stabil, während Basslinien klarer voneinander unterschieden werden können.
Die Höhen wirken geschmeidig und werden nicht künstlich hervorgehoben. Das macht das Kabel besonders für Anlagen interessant, die eine natürliche Tonalität und einen langfristig entspannten Musikfluss in den Mittelpunkt stellen. Gleichzeitig sorgt die kontrollierte Abstimmung dafür, dass komplexe Aufnahmen übersichtlich und räumlich nachvollziehbar bleiben.
DIN-, RCA- und optionale XLR-Konfektionierung
Das Cardas Audio Iridium Phono kann mit einem geraden Cardas S DIN E in einer Delrin-Hülle für kompatible Tonarme ausgestattet werden. Alternativ ist eine beidseitige RCA-Konfektionierung mit Cardas GRMO-Steckern erhältlich.
Für entsprechend ausgestattete, symmetrisch arbeitende Phonovorstufen kann das Kabel gegen einen Aufpreis mit Cardas CG XLR konfiguriert werden. Vor der Bestellung sollte geprüft werden, ob die XLR-Eingänge der Phonovorstufe tatsächlich für Phonosignale vorgesehen sind und welche Anschlussbelegung der Hersteller verwendet.
Die gewünschte Länge lässt sich ebenfalls an das vorhandene System anpassen. Jeder zusätzliche Viertelmeter hat einen Aufpreis. Eine passend gewählte Kabellänge vermeidet unnötige Reserven und ermöglicht zugleich eine spannungsfreie Verlegung.
Das Kabel sowie die RCA-, DIN- und optionalen XLR-Anschlüsse werden von Hand am Cardas-Firmensitz in Bandon im US-Bundesstaat Oregon terminiert. Dadurch bleiben Kabelaufbau und Konfektionierung unter direkter Kontrolle des Herstellers.
Cardas Audio Iridium Phono bei Schüring High End
Das Cardas Audio Iridium Phono eignet sich für Plattenspielerbesitzer, die eine flexible und sorgfältig geschirmte Verbindung mit natürlicher Klangabstimmung suchen. Unterschiedliche Anschlussvarianten ermöglichen die Anpassung an Tonarme, Plattenspieler und Phonovorstufen mit RCA-, DIN- oder geeigneten XLR-Anschlüssen.
Bei Schüring High End in Reinbek, östlich von Hamburg, unterstützen wir Sie bei der Auswahl der passenden Länge und Terminierung. Dabei berücksichtigen wir den Anschluss Ihres Tonarms, die Eingänge Ihrer Phonovorstufe und die räumliche Aufstellung der Komponenten.
Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Hörtermin oder lassen Sie sich individuell beraten. Sie erreichen uns telefonisch unter 040 71097635 oder per E-Mail an mail@schuering-highend.de.
